Themenkurse

MIX & MATCH
Bindung - Material - Dichte
Diese drei Elemente bilden das große Spielfeld der Gewebeentwicklung.
In diesem Kurs wird es darum gehen, die gewohnten Pfade zu verlassen und durch Kombination unterschiedlichster Materialarten und -stärken sowie deren Dichte, einfachen Bindungen neues Leben einzuhauchen. Die Materialien werden analysiert, geordnet und dann in Kontrast zueinander gebracht. Eventuell provozieren die Materialmischungen auch zu Nachbehandlungen der Gewebe, um interessante Oberflächen und brauchbare Qualitäten zu erzielen.
Es entstehen an Musterwebstühlen Gewebeproben, die Anregungen für Arbeiten in der eigenen Werkstatt sein können.
VORAUSSETZUNG: Grundkenntnisse des Webens und Freude am Experiment.
Mitgebrachte Materialien sind willkommen.

BINDUNGEN FÜR SECHS SCHÄFTE
Der Grundkurs II mit den Variationen auf 4 Schäften hat Lust auf mehr gemacht?
Leinwand, Köper, ... Atlas! Mit mehr Schäften sind mehr Bindungen möglich, es kann noch vielfältiger gemustert werden.
Die Möglichkeiten auf 6-schäftigen Einzügen werden zuerst auf dem Papier erkundet. Auf Musterwebstühlen, entsteht an den Nachmittagen daraus - Stück für Stück - eine ganz individuelle Bindungsmustersammlung.
VORAUSSETZUNGEN: Grundkurs II - Einführung in die Bindungslehre
Ein eigener Musterwebstuhl kann gerne mitgebracht werden.

FÄRBEN - DRUCKEN - WEBEN
Im Vordergrund steht die Kette. Sie wird bedruckt, bemalt, gefärbt ... noch als Kettzopf oder schon auf dem Webstuhl.
Dazu passend kümmern wir uns ebenso um das Schussmaterial. Auch hier gibt es enorm viele Möglichkeiten der individuellen Gestaltung.
Wir nutzen meine Erfahrung, wagen zu experimentieren und verschiedenste Techniken auszuprobieren.
So ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten und Varianten, Farbe auf unsere Fäden zu bringen und Neuland zu betreten. Ist der Einstieg erst mal gefunden, fällt es nicht schwer, auch zu Hause weiterzuarbeiten.
GRUNDKENNTNISSE im Weben sind erwünscht

BILDWEBEN
In diesem Kurs erkunden wir die Möglichkeiten, Formen zu weben und Flächen durch Schraffieren und durch das Mischen von Garnen farbig zu gestalten. Die Techniken der Gobelinweberei ermöglichen das Weben von klar abgegrenzten Flächen sowie feinen Übergängen, Farbverläufen und faszinierenden Schattierungen.
Wenn die Webstühle eingerichtet sind, wählen wir Webvorlagen aus. Eigene Bildideen und Anregungen, wie beispielsweise Bilder aus der Natur, eine reizvolle Keramik, eine Kunstpostkarte, eine Farbstudie, ein Urlaubsfundstück .., sind willkommen. Daraus können wir gemeinsam eine Vorlage zum Weben entwickeln.
Dann folgen die Zusammenstellung der passenden Garne und anschließend der Einstieg in die Gobelintechnik.
Wir weben an Musterwebstühlen und es können gern auch eigene Webrahmen/Webstühle mitgebracht werden. Rechtzeitig vor Kursbeginn geht allen Teilnehmer/innen eine Liste der benötigten Utensilien (Stifte, Schere usw.) zu.
GRUNDKENNTNISSE im Weben sind erforderlich

DOPPELT UND DREIFACH
Mehrlagige Gewebe üben eine besondere Faszination auf passionierte WeberInnen aus. Denn sie haben mindestens zwei unterschiedliche Seiten, von denen die untere einmal oben und die obere auch mal unten erscheinen kann. Es entstehen Hohlräume, Schichtungen, oder gar Falten, die uns erlauben, Gewebe dreidimensional und ohne Nähte zu gestalten.
Wir ergründen in diesem Kurs die vielseitigen Möglichkeiten von mehrlagigen Geweben, weben erst am Musterwebstuhl und später in der Werkstatt. Dort setzen wir einzelne Projekte um, die unter Umständen auch den Einsatz von ungewöhnlichen Schussmaterialien wie z.B. Papier und Draht erfordern.
VORAUSSETZUNG: Kenntnisse im Weben und Patronieren
BITTE MITBRINGEN: Buntstifte, Klebstoff und kariertes Papier – nach Wunsch auch den eigenen Musterwebstuhl


GERSTENKORN UND GANSAUGENDRELL
Wir lassen uns anregen durch historische handgewebte Tücher von Bauerhöfen aus dem Wendland und der weiteren Region – aus handgesponnenem Leinen in Kette und Schuss – ungefärbt – von grob bis fein – geprägt von feinen und kräftigen Strukturen, bei edleren Tüchern partieweise gemustert nach Motiven, die auch aus der Damastweberei oder den skandinavischen Drellen bekannt sind.
Wir erkunden das Prinzip dieser Bindungen, entwickeln die Patronen und finden Variationen, sogar Scheindreherbindung ist möglich.
Am Musterwebstuhl setzen wir diese Bindungen in Gewebe um und gehen tätig den Fragen nach: Wie verändert sich die Wirkung der Bindung, wenn Farbe ins Spiel kommt – Wie wirkt handgesponnenes Leinen in feinem Industriegarn – Wie wäre wohl ein Wollplaid mit Gansaugendrell ... ein weites Feld ...
Auf Wunsch können auch Projekte am Trittwebstuhl realisiert werden und Handtücher, Tischläufer oder auch ein zartes Wolltuch in Scheindreherbindung entstehen.
VORAUSSETZUNGEN: Grundkenntnisse im Einrichten eines Webstuhls und Geläufigkeit im Patronieren (bis vier Schäfte)
 
Die Termine zu den Kursen finden Sie im Kalender


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